Dienstag, 27. November 2012

Das Piano

Um es kurz nochmal klarzustellen: das mit dem 1.001 Hobby war FAST keine Übertreibung!

Nun also zu einem meiner weiteren Hobbys, dem Piano spielen:

Nach etwa 6 Jahren Klavierunterricht und einem Musik-Abitur (mit für mich äußerst stressiger, praktischer Prüfung) habe ich den aktiven Unterricht an den Nagel gehängt und spiele seitdem eigentlich nur noch für mich.

Nach unserem Umzug verschwand mein gutes Roland FP-7 im Keller und seitdem steht es dort - eine wahre Vergeudung...

Da musste ich mir also überlegen, wie ich mich selber wieder zum Spielen motivieren könnte.
Und es gibt eigentlich nur einen Weg: Musik machen, die mich begeistert.

Und so bin ich auf meinen "alten Bekannten" Ludovico Einaudi zurückgekommen, einem italienischen Komponisten und Pianisten.
Er ist mir in der Filmmusik zu "Ziemlich beste Freunde" wiederbegegnet. 

Es gibt schon zahlreiche Alben von ihm, und noch besser: teilweise auch die dazugehörigen Klaviersätze.

Hier meine neuste Errungenschaft:



Die perfekte Feierabendmusik...einfach nur entspannend und schön!
Und die Noten gab es gleich mit dazu.
Es fällt mir wesentlich leichter ein Stück nach Noten zu lernen, wenn ich es schon ein paar Mal gehört habe.













Man könnte also sagen, dass ich durch die lange Pause leider wieder zur Anfängerin geworden bin.

Es gibt so viele Bereiche in unserem Leben, die wir trainieren bzw. frisch halten müssen...

Welche Hobbys sind euch wichtig und wo habt ihr so einen Rückschlag schon erlebt?

Donnerstag, 22. November 2012

Ein Mütterforum...

...macht süchtig!

Und entgegen vieler Vorurteile geht es nicht nur um Themen wie:

- Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft
- Variationen in der Konsistenz und Farbe von Babystuhl
- "Wie koche ich Marmelade?"
- "Wie werde ich Bastelqueen des Monats?"
- "Schaffe ich einen Sieg beim Kinderphoto der Woche?"

Nein. Ein Mütterforum ist viel mehr. Natürlich gehen die oben genannten Themen auch im eigenen Mama-Alltag nicht spurlos an einem vorbei.
Aber mit der nötigen objektiven Selbstreflektion schafft man es immer wieder mal, aus diesem Gedankenkarussell auszubrechen und sich zu fragen: Was macht MICH als Person noch aus?

Wie schon erwähnt, lese ich gerne. Und wer hätte das gedacht: auch andere Mütter lesen gerne!
Somit habe ich vor einiger Zeit einen virtuellen Bücherclub auf der Mamaplattform meines Vertrauens gegründet.
Es war für mich zunächst ein Versuch...aber ich durfte feststellen, dass ich Gleichgesinnte habe, die auch Aufgaben übernehmen (- an dieser Stelle nochmal ein großes Dankschön an "Hibi", die die Lese- und Teilnehmerliste so fleißig fortführt! -)
Letztendlich bin nicht ich die Chefin - das Projekt lebt durch die Gruppe.

Was passiert in einem Bücherclub? Ganz einfach! Man nehme eine (flexible) Teilnehmerliste und veranschlage einen Monat Lesezeit pro Buch.
Am Anfang eines jeden Monats darf ein Teilnehmer (der Reihe nach) ein Buch seiner Wahl vorschlagen - während die anderen frei in ihrer Entscheidung sind, ob sie dieses mitlesen oder einen Monat pausieren wollen.
Der Reiz an der Sache besteht natürlich darin, dass man sich auch mal Bücher zu Gemüte führt, die man vielleicht sonst nicht gelesen hätte.
Ich kann nur sagen: man wird durchaus auch mal positiv überrascht!

Nach dem Lesemonat (bzw. wenn alle durch sind) beginnt die Diskussionsphase.

Um diese Phase etwas zu strukturieren und zu erleichtern, habe ich einen kleinen Fragebogen erstellt, anhand welchem man sich austauschen KANN (aber nicht MUSS). Der Fragebogen kann auch einfach als persönliche Richtschnur gesehen werden, z.B. für Notizen während des Lesens:



 
Obwohl wir das Ganze erst seit drei Monaten machen, haben wir bislang sehr verschiedene Erfahrungen gemacht...von wenigen "Mitlesern", über eine sehr magere Diskussionsrunde bis hin zu einem sehr anregenden Austausch mit recht vielen Teilnehmern.

Ich freue mich, dass das Projekt so in's Rollen gekommen ist und hoffe auf noch viele weitere interessante Bücher, die sich auf diesem Wege bei mir "einschleichen" oder womöglich DAS Highlight des Jahres werden.

A propos Highlight des Jahres:

Ende Dezember werde ich meine persönlichen Bücher-TOPS & FLOPS vorstellen!

Mittwoch, 7. November 2012

Die Literatur & ich

Ich interessiere mich nicht schon immer für Bücher.

Ehrlich gesagt war ich eine von diesen Kindern, die mit anderen in die Bibliothek gerannt sind, aus Gruppenzwang einen Stapel Bücher mitgenommen und dann ungelesen wieder zurückgebracht haben.
Mir waren 1.000 Dinge lieber als Lesen - z.B. musste ich meinem Bewegungsdrang nachgehen. Mich hätten keine zehn Pferde hinter ein Buch bekommen.

Im Deutschunterricht war ich Mittelklasse-Schülerin. (Ich bin übrigens in vielen Bereichen einfach nur Mittelklasse. Was nicht das Schlechteste ist!). Was mich massiv gestört hat: die Willkür der Lehrer...

Das erste Buch, welches ich als Kind vollkommen freiwillig und zügig durchgelesen habe, war

 "Märchenmond" von Wolfgang Hohlbein.
Sofort hat mich das Genre "Fantasy" gefesselt und ich war insbesondere überrascht darüber, wie schnell mich Worte in eine vollkommen andere Welt katapultieren können.
In eine viel schönere und buntere Welt, als sie unser Fernseher je hätte präsentieren können...










Als junge Erwachsene, mit etwa Anfang 20, fing ich wieder regelmäßig mit dem Lesen an.
Besonders beeindruckt hat mich in dieser Anfangszeit - anscheinend, da noch gut in Erinnerung - das Buch

"Für immer dein" von Kathleen Tessaro. Meines Wissens war dieses Buch nie ein Bestseller, aber ich konnte mich in meiner damaligen Lebenssituation irgendwie mit den verrückten bzw. desillusionierten Hauptfiguren in dieser deprimierenden Stimmung identifizieren - war für mich ein Hauptantrieb beim Lesen war.











Nachdem ich dann etliche Romane (in alle möglichen Richtungen) gelesen hatte, kam so langsam der Wunsch in mir auf, selbst zu schreiben.
Ich ertappe mich ab und zu dabei, wie ich Romane "analysierend" lese, mir also Gedanken um die Charaktere, den Plot, den Spannungsbogen mache...ein sehr spannendes Gebiet!

Aber drei Dinge sind unverzichtbar, wenn es um das Schreiben geht:

- Fleiß
- Durchhaltevermögen
- Zeit

Und Letzteres muss man sich ernsthaft nehmen und vor allem sein Umfeld darauf einstellen.
Daran scheitert es bei mir wohl momentan.
Zwei kleine Kinder, ein Haus (kurz nach dem Umzug) und die damit verbundenen Aufgaben, andere Interessen bzw. Prioritäten...so findet man kaum Ruhe. Ich bin schon froh, wenn ich mich wenigstens abends dazu aufraffen kann nur ein paar Seiten zu lesen, ohne dass mir dabei die Augen zufallen.
Für den einen oder anderen mögen solche Gründe wie eine Ausrede klingen - aber Tatsache ist, dass ich innerlich noch nicht bereit dazu bin.

Somit werde ich das mit der "ernsthaften" Schreibtätigkeit erst mal aufschieben, mich auf meine alltäglichen Schreibgebiete (Blog, Foren...) beschränken und weiterhin inspirierende Bücher lesen - soweit es mir möglich ist. Das kann man durchaus schon als Übungsfeld sehen!

Dienstag, 6. November 2012

Das Stoffbäumchen

Heute wurde gekleistert. Trotz wacher Kinder! Kein leichtes Unterfangen...

Wie schon angekündigt, wollte ich für das Kinderzimmer eine Idee klauen und Löckchenzaubers Stoffbäumchen nachbasteln.

In den letzten Tagen habe ich bereits Stoffreste zugeschnitten und das Baum-Wandtattoo angebracht.
Gar nicht so einfach, so ein Teil auf einer Raufasertapete anzubringen...vor allem, wenn einem beim Abziehen der Folie die halbe Tapete entgegenkommt!

Heute wurden dann die Blätter angebracht (mit herkömmlichem Tapetenkleister):






Ich finde die Idee total putzig - auch wenn der Baum irgendwie kleiner geworden ist, als ich mir das vorgestellt hatte.
Mal sehen, ob noch ein paar Waldtiere eine Heimat an dieser Wand finden und wir das Kunstwerk erweitern können!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Projekt I - Die Kommode (Teil 2)

Für den zweiten Anstrich habe ich mich etwas wettertauglicher gekleidet...es ist ja doch schweinekalt in so einer Garage Ende Oktober!

Nach dem zweiten Anrauen/ Lackiergang musste ich feststellen: es lohnt sich tatsächlich, ein weiteres Mal drüber zu gehen. Die Farbe wirkt wesentlich satter und es sind weniger Pinselstriche zu sehen.

Ein paar Tage später kam dann endlich mein Décopatch-Papier.

Ich muss sagen: es ist wirklich schwierig an das Papier zu kommen. Die "normalen" Bastelläden in unserer Nähe führen sowas nicht und die bekannteren Online-Shops haben nur eine sehr beschränkte Auswahl, z.B. Buttinette, VBS Hobby oder Opitec.

Leider bin ich erst zu spät auf diese Shops hier gestoßen, die etwas mehr im Sortiment haben:
Eckstein Kreativ und Kreativ-Depot.

Farblich sind die Bögen leider nicht 100 % das, was ich mir vorgestellt habe, aber als ganz unpassend will ich sie auch nicht bezeichnen.

Also habe ich mich mit dem vorhandenen Papier an die zwei letzten Schubladen gemacht...


Eigentlich braucht man nicht viel Material:

- Papier
- Pinsel
- Spezialkleber


Die Anleitung habe ich mir auf youtube angeschaut.








Nachdem ich dann final noch die Kommodenfüße lackiert habe (vergessen...hups!), konnte ich ENDLICH alles wieder zusammensetzen und war tierisch gespannt auf das Ergebnis!






Es ist mit Sicherheit nicht perfekt - aber ich bin außerordentlich stolz auf mein "Erstlingswerk"!

Das gute Stück wird einen schönen Platz im Kinderzimmer bekommen.

Montag, 22. Oktober 2012

Projekt I - Die Kommode (Teil 1)


Schluss mit "Ich hätte/ sollte/ müsste..."
(Kommen euch diese Floskeln bekannt vor?)
 
Heute abend wurde es praktisch in unserer Garage!
Mein erstes Übungsprojekt.
Ein bisschen aufgeregt war ich im Vorfeld schon, da ich ja Anfängerin bin.

Daher möchte ich auch jeden einzelnen Schritt dokumentieren - es gibt sicher noch andere Greenhorns auf dieser Welt!



Vor ein paar Tagen habe ich diese alte (billige) Kommode in unserer Garage (wieder)entdeckt:




Ein unbehandeltes Möbelstück!
(Somit war klar, dass ich mir größere Schleifaktionen ersparen kann...ein perfektes Anfängerstück also.)

Dann war die Frage: wie soll ich sie gestalten?

Der Plan ist folgender:
- 1 große Schublade und das Äußere: Lack in Crème
- 1 große und eine kleine Schublade: Lack in Beere
- 1 große und eine kleine Schublade: Décopatch-Technik





Zunächst mussten die einzelnen Schubladen in eine arbeitsgerechte Position gebracht werden.
Allererste Aktion: Beschläge abschrauben.
Dann habe ich die Schubladen mit einem feinkörnigen Schleifblock angeraut, da dies vor dem Lackieren (anscheinend!) notwendig ist.




Und schon konnte ich mit dem interessanten Teil beginnen.

Letzten Samstag habe ich mir bereits zwei Farblacke besorgt (2 in 1/ Grundierung und Lack), dazu drei Kunststoffpinsel in verschiedenen Größen.

Eigentlich peinlich, aber ich musste mich von meinem Mann instruieren lassen, wie so eine Dose geöffnet wird...vorsichtig mit einem Schraubendreher...(wichtiger Hinweis für mich)

Ja, den ersten Anstrich habe ich also erledigt, hier ein kleiner Eindruck:

Schubladenfront


Kommode von der Seite





Morgen dann der zweite Anstrich...und im Laufe der Woche sollte auch mein Décopatch-Papier + Zubehör geliefert werden.
Bin schon sehr gespannt - auch dieser Bereich ist völliges Neuland für mich.
Aber ich habe mir sagen lassen, dass es kinderleicht ist!
Man wird sehen...


Montag, 8. Oktober 2012

Unser Zuhause nimmt Formen an

Hallo!

Gerne möchte ich euch einen kleinen Vorgeschmack auf unser frisch eingerichtetes Zuhause geben...
Ich habe in den letzten Wochen schon diverse Dekoartikel besorgt, die ich jetzt mehr oder weniger "in Szene" setzen konnte. Das Gesamtbild ist noch lange nicht perfekt, daher nur ein paar Ausschnitte:







Was die "grobe" Arbeit angeht, sind wir noch lange nicht fertig.
Es fehlen z.B. noch etliche Lampen, unsere Garderobe und Arbeitszimmermöbel. Nur um mal das Wichtigste zu nennen...und von der Wanddekoration wollen wir gar nicht erst sprechen.

Am Samstag waren wir auf dem Stuttgarter Karlsplatz, wo wöchentlich ein großer Trödelmarkt stattfindet.
Da ich schon lange keinen mehr besucht habe, war das die totale Reizüberflutung für mich! Konnte mich gar nicht sattsehen an den vielen Schätzen und war schon nach 1 Std. völlig geplättet.
Es empfielt sich, nach etwas Konkretem Ausschau zu halten...
Da kaum größere Möbelstücke ausgestellt waren, bin ich in Bezug auf mein Projekt leider nicht fündig geworden.
Trotzdem war es eine Erfahrung (vor allem mit 2 Kindern im Schlepptau...) und ich werde mit Sicherheit bald nochmal hingehen.

Hier unsere einzige Ausbeute an diesem Tag:

 
Dänische Möbelknäufe für den Kleiderschrank unserer Großen








Was die Kinderzimmereinrichtung angeht, hirne ich weiter...
Es muss noch eine Aufbewahrungskombi her - vermutlich wird es die aus der Serie "STUVA" eines großen, schwedischen Möbelhauses...

Und außerdem lasse ich schon Stoffreste für mich sammeln, da ich gerne Löckchenzaubers Stoffbaum nachbasteln möchte. Den Stamm werde ich eher nicht selber malen, sondern ein entsprechendes Wandtattoo anschaffen, falls es existiert.